Fraunhofer-Studie zeigt:
Eine gute Entscheidung mit hervorragender Effizienz
In Bestandsgebäuden liefern Erdwärmepumpen hervorragende Ergebnisse und das ganz ohne eine aufwendige Komplettsanierung.
Viele Hausbesitzer gehen davon aus, dass eine Wärmepumpe nur im Neubau effizient arbeitet. Der Feldtest des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt etwas anderes: Mehr als die Hälfte der untersuchten Häuser (57 %) wurde vor 1979 gebaut, und trotzdem fanden die Forschenden keinen Zusammenhang zwischen dem Baualter eines Gebäudes und der Effizienz seiner Wärmepumpe.
Entscheidend ist nicht, wann Ihr Haus gebaut wurde, sondern welche Vorlauftemperatur Ihre Heizung braucht. Das hängt vor allem davon ab, wie gut das Haus gedämmt ist und welche Heizkörper verbaut sind.
Eine Komplettsanierung auf Neubau-Standard ist laut Studie nicht nötig. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Planung: Wir prüfen vorab, welche Voraussetzungen Ihr Haus mitbringt, und legen die Erdwärmeanlage genau darauf aus.
Beim Fraunhofer Feldtest erreichten die meisten Erdwärmepumpen Jahresarbeitszahlen zwischen 3,3 und 4,7, eine einzige Anlage kam nur auf 1,8. Der Grund war nicht die Erdwärme selbst, sondern die Auslegung: Die Heizung brauchte deutlich höhere Vorlauftemperaturen als alle anderen Anlagen im Test, und das Gerät war älter und weniger effizient.
Das Gegenbeispiel lieferte eine Anlage mit großzügig ausgelegten Erdsonden: Sie holte mit im Mittel 9,4 °C die höchste Temperatur aller Anlagen aus dem Boden. Die Forschenden folgern daraus, wie wichtig die Planung ist, gerade im Altbau.
Für Sie heißt das: Die Effizienz Ihrer Anlage wird nicht erst beim Einbau entschieden, sondern bereits bei der Angebotserstellung. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einer kostenlosen Machbarkeitsprüfung. Danach legen wir Ihr Sondenfeld per Simulation (EED-Bericht) nach VDI-Richtlinie 4640 genau auf den Wärmebedarf Ihres Hauses aus: So tief und so viele Sonden wie nötig, damit Ihre Wärmepumpe über Jahrzehnte effizient arbeitet.
Quelle: Fraunhofer ISE, Abschlussbericht „WPsmart im Bestand“, 2020
| Baujahr | Jahresarbeitszahlen der einzelnen Häuser | Durchschnitt |
|---|---|---|
| Bis 1948 | 3,84,04,34,7 | 4,2 |
| 1949–1979 | 3,74,5 | 4,1 |
| 1980–1994 | 1,8*3,33,74,44,4 | 4,0ohne Ausreißer* |
| 1995–2005 | 3,9 | 3,9 |
* Ausreißer: Diese Anlage benötigte deutlich höhere Vorlauftemperaturen als alle anderen, das Gerät war älter und weniger effizient. Mit Ausreißer liegt der Durchschnitt dieser Gruppe bei 3,5.
Pro Baujahrsgruppe wurden ein bis fünf Häuser gemessen. Messzeitraum: Juli 2018 bis Juni 2019.
Quelle: Fraunhofer ISE, Abschlussbericht „WPsmart im Bestand“, 2020, Abbildung 54 (eigene Darstellung).
Gute Planung bestimmt die Effizienz Ihrer Erdwärmepumpe
War es bei fossilen Heizungen Standard, die Anlage überdimensioniert auszulegen, um Engpässe während der Heizperiode zu vermeiden, gelten für moderne Wärmepumpen andere Maßstäbe.
Wärmepumpen werden an den tatsächlichen Heiz- und Kühlbedarf des Gebäudes und seiner Bewohner angepasst. Bei Erdwärmepumpen geschieht das im Rahmen einer kostenlosen Machbarkeitsprüfung mithilfe einer hochspezialisierten Software (EED), wie sie bei Die Erdwärmebohrer verwendet wird.
Grafik: Wirtschaftlichkeitsrechnung geothermischer Wärmepumpen, Rau und Thamling, Prognos AG, 2026.
Nach diesem tatsächlichen Bedarf in Abstimmung mit der individuellen geologischen Bodenzusammensetzung auf Ihrem Grundstück ergibt sich die wirkliche Bohrmetertiefe für Ihre Erdwärmesonde.
Gerne berechnen wir Ihren Heizungstausch vorab unverbindlich, fachmännisch und schnell.
„Regenerativ statt fossil zu heizen ist ein sehr befriedigendes Gefühl. Bei der Wahl der regenerativen Energiequelle steht für mich Erdwärme ganz klar an erster Stelle: unsichtbar, effizient und langlebig.“
Der Abschlussbericht erschien 2020, gemessen wurde von Juli 2018 bis Juni 2019. Die physikalischen Grundlagen haben sich seitdem nicht geändert.
Unabhängig vom Baujahr erbringen Luftwärmepumpen grundsätzlich weniger Leistung als Erdwärmepumpen. Das liegt daran, dass die Temperatur im Boden stabil ist, ab 10 Metern Tiefe, während die Lufttemperaturen stark schwanken, was die Effizienz mindert.
Für die Erstellung der Machbarkeitsprüfung fällt kein Betrag an. Sie reichen die Informationen zu Ihrem Gebäude über das obige Formular ein, wir melden uns in der Regel innerhalb weniger Werktage bei Ihnen mit dem Ergebnis. Auch dann zahlen Sie keinen Cent!